Die folgenden Kapitel enthalten Attraktionen, Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten der Pflanzenwelt (Flora) im Ferien- und Tourismus-Gebiet Bayern für Pflanzen-Interessierte und Gärtner (Hobbygärtner, Landschaftsgärtner).
Sie umfassen Themengärten, Botanische Gärten, Bayerische Park-Anlagen, Nationalparks und Baum-Raritäten.
Inhaltsverzeichnis
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Themengärten
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Botanische Gärten
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Bayerische Park-Anlagen
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Nationalparks
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Baum-Welt
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Gemüse-Bedeutung
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Sonstige Attraktionen
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Verwaltungsgliederung
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Geographische Lage
Themengärten
Wer gerne eine großen Aromagarten besichtigen möchte, der kann das im Aromagarten der Burghalde in Kempten im Allgäu (Schwaben), im Duftgarten Bad Wörishofen (Schwaben) und im Aromagarten Erlangen (Mittelfranken) tun.
Dort erwarten die Besucher betörende Duftpflanzen wie Duftblumen, Dufthecken, Duftkräuter und Duftsträucher.
Eine Attraktion im Bereich Schmetterlinge ist das Schmetterlinghaus in der Allgäuer Schmetterling-Erlebniswelt.
Der Schmetterlingsgarten befindet sich in einem Gewächshaus im Ort Weißbach in der Gemeinde Pfronten im Landkreis Ostallgäu (Schwaben).
Dort erwarten die Besucher eine Vielzahl von exotischen Schmetterlingen aus Afrika, Asien und Südamerika.
Informationen über exotische Ziergräser und Gräsersarten, die auch in Oberbayern winterhart sind, bietet der Bambusgarten im Bambus-Zentrum München-Ismaning (Oberbayern).
Auch im Bereich alpiner Pflanzen, Wildkräuter und Bergblumen hält Bayern zwei Sehenswürdigkeiten bereit:
Der "Alpengarten Pfronten-Steinach" im Landkreis Ostallgäu (Schwaben) erhielt im Jahr 2006 den Umweltpreis von Bayern für herausragenden Garten- und Landschaftsbau.
Allerdings zählt der 1954 von Landschaftsarchitekten angelegte alpine Garten per Definition wegen seiner niedrigen Lage unterhalb der Baumgrenze nicht zu den Alpengärten und ist ein Alpinum mit 450 Alpenpflanzen.
Ein echter Alpengarten wird vom Botanischen Garten München auf dem Schachen auf 1.860 m Höhe in der Nähe vom Königshaus am Schachen betreut, dessen Fertigstellung im Auftrag von König Ludwig II. von Bayern (1845 - 1886) im Jahr 1872 erfolgte.
Der Alpengarten in Oberbayern befindet sich in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen im Wettersteingebirge und zählt zu den ältesten deutschen Alpengärten. Er verfügt über etwa 1.000 Alpen- und Steingartenpflanzen.
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Botanische Gärten
Die Botanischen Gärten in Bayern wurden von Gartenarchitekten und Gärtnern der Fachrichtung Zierpflanzenbau angelegt und bieten mit ihrer Flora den Besuchern viele Ideen zur Gartenplanung und Landschaftsplanung.
In folgenden bayerischen Regierungsbezirken und Städten gibt es Botanische Gärten:
Regierungsbezirk Mittelfranken
Botanischer Garten auf Schloss Dennenlohe (Gemeinde Unterschwaningen, Landkreis Ansbach)
Gründung: 1980
Fläche: 26 Hektar mit tausenden von Pflanzenarten
Zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen zählen:
Größter Rhododendronpark in Süddeutschland mit über 1.000 Arten, größte Efeusammlung in Deutschland, Landschaftspark mit Tempel aus Bhutan, japanischem Teepavillon, Steinfiguren aus China, Horsthopteros, balinesischen Türme und Brücken sowie über 1.000 Tagliliensorten und etwa 1.000 Azaleenarten
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Botanischer Garten Erlangen im Schlossgarten
Gründung: 1825
Fläche: 2 Hektar mit ca. 4.000 Pflanzenarten
Zu den Attraktionen und Ausflugszielen zählen:
Alpinhaus, Kanarenhaus, Gewächshäuser, Gewürzgarten, Gemüsegarten, Alpinum mit Alpenpflanzen, Arzneipflanzen-Garten
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Foto: Teich mit Rosen und Schildkröten im Botanischen Garten Erlangen im Sommer
Regierungsbezirk Oberfranken
Ökologisch-Botanischer Garten der Universität Bayreuth (ÖBG)
Gründung: 1978
Fläche: 16 Hektar mit ca. 12.000 Pflanzenarten
Zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen zählen:
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6.000 qm große Schaugewächshäuser mit über 5.000 Pflanzenarten
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Nutzpflanzengarten mit etwa 700 Arten und Sorten von Getreide, Pseudogetreide, Gemüse, Faserpflanzen, Färbepflanzen und Heilpflanzen
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Streuobstwiese mit Äpfel, Birnen, Kirschen, Quitten und Zwetschgen
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Herbarium mit über 90.000 Pflanzenbelegen, davon etwa die Hälfte verdatet
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Fauna mit 176 Wildbienen-Arten, 170 Wanzenarten, 9 Amphibien-Arten, 16 Fledermausarten
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Foto: Blühende Titanwurz (Amorphophallus titanum) im Ökologisch-Botanischen Garten der Universität Bayreuth (ÖBG) am 6. Juni 2015, die bereis im August 2014 geblüht hatte
Botanischer Garten der Stadt Hof
Gründung: 1929
Fläche: 1,88 Hektar
Zu den Attraktionen und Ausflugszielen zählen 32 Bereiche mit nachgebauten Landschaften verschiedener Kontinente.
Die Flora beinhaltet u.a. mit Blumenrabatten, Steingarten, Teichen, Alpenwald mit Latsche/Berg-Kiefer, Heidegarten, Heilpflanzengarten, Bartiris-Hügel, Phlox-Allee, Rosarium, Strauchpfingstrosen und Prachtstauden
Foto: Informationstafel vom Botanischen Garten Hof mit Lageplan, Geschichte und Erklärungen zum Brunnen-Frosch am Teich
Zum Vergrößern der Informationstafel des Botanischen Gartens der Stadt Hof bitte » auf diesen Link klicken.
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Regierungsbezirk Oberpfalz
Botanischer Garten der Universität Regensburg
Gründung: 1977
Fläche: 4,5 Hektar mit ca. 5.000 Pflanzenarten
Zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen zählen:
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System der Pflanzenfamilien der Bedecktsamer
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Geographische Abteilung
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Submediterraner Bereich
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Eichen-Birkenwald, Heide und Binnendüne
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Auwald
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Mitteleuropäischer Laubwald, nördlicher Nadelwald, alpine Höhenstufen
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Schulgarten mit Teich-Biotop und Trockenhügel-Biotop
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Gefährdete Pflanzen Bayerns, biologische Gruppen zu Blütenbiologie, Blütenstände und Bestäubung
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Felsengarten mit Trockenmauern
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Pharmazeutischer Garten
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Schattenhallen mit Kletterpflanzen, schattenverträglichen Pflanzen, Farnen und Schachtelhalmen
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Gewächshäuser auf 550 qm mit Bromelien, Farnen und Orchideen (Haus 1), Pflanzen des tropischen Regenwaldes (Haus 2), tropischen Nutzpflanzen (Haus 3) und sukkulenten Pflanzen wie Kakteen (Haus 4)
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Regierungsbezirk Schwaben
Botanischer Garten Augsburg
Gründung: 1936
Fläche: 10 Hektar mit über 3.100 Pflanzenarten
Zu den Attraktionen und Ausflugszielen zählen:
Japanischer Garten (Japangarten) mit integriertem Zengarten Kare-san-sui, Bauerngarten, Pflanzenschauhaus, Steingarten, Tulpengarten, Rosengarten, Gemüse-Naturgarten, Apothekergarten, Alpinum mit Steingarten
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Foto: Eingangs-/Ausgangsbereich vom Botanischen Garten Augsburg im Frühling
Regierungsbezirk Unterfranken
Botanischer Garten der Universität Würzburg
Gründung: 1696, nach der dritten Verlegung Eröffnung 1971 auf den Dallenberg
Fläche: 9 Hektar
Zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen zählen:
Tropenschauhäuser, Mediterranhaus, Gebirgspflanzenhaus und Alpinum, Bauerngarten, Arzneipflanzengarten, Nordamerikanische Prärieanlage mit winterharten Kakteen, Tertiärwald, Sieboldpflanzen / Pflanzen Ostasiens, Europäische Wald- und Wiesengesellschaften, Nutzpflanzenabteilung, Mediterrane Felsheide, Mainfränkischer Trockenrasen, Paeonienterrassen
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Foto: Arzneipflanzengarten vom Botanischen Garten Würzburg im Sommer mit einem Wunderbaum (Ricinus communis)
Regierungsbezirk Oberbayern
Bastionsgarten Eichstätt auf der Willibaldsburg
Gründung: 1998
Fläche: 0,15 Hektar mit etwa 320 Pflanzenarten
Zu den Attraktionen und Ausflugszielen zählen:
Präsentation etwa der Hälfte der Pflanzen des barocken Pflanzenbuches Hortus Eystettensis der Barockzeit von Basilius Besler, die bereits der ehemalige barocke Botanische Garten Eichstätt beinhaltete
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Foto: Der Bastionsgarten Eichstätt auf der Willibaldsburg Ende August
Botanischer Garten Ingolstadt
Funktion: Arzneipflanzengarten vom Deutschen Medizinhistorischen Museum (DMM)
Gründung: 1973, Neuanlage: 1992 zur Bayerischen Landesgartenschau in Ingolstadt
Fläche: 0,2 Hektar mit etwa 250 Pflanzen
Zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen zählen:
200 Arzneipflanzen geordnet nach Pflanzenfamilien und Wirkstoffen (Alkaloide, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe, Glykoside, Öle, Saponine, Schleime) sowie Duftgarten und Tastgarten speziell für Behinderte und Blinde zum Erkunden von rund 50 Heilpflanzen
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Foto: Botanischer Garten Ingolstadt in Form eines Arzneipflanzengartens im Deutschen Medizinhistorischen Museum (DMM), fotografiert vom Münster "Zur Schönen Unserer Lieben Frau (Liebfrauenmünster)"
Botanischer Garten München-Nymphenburg in Oberbayern
Eröffnung: 1914
Fläche: 21,2 Hektar mit ca. 16.000 Pflanzenarten
Zu den Attraktionen und Ausflugszielen zählen:
Frühlingsgarten, großer Teich, Rhododendronhain, Farn-Schlucht, Rosengarten, Iris-Garten, Nutzpflanzen, System der Pflanzenfamilien, Alpinenhaus mit Alpenpflanzen, Arboretum mit Laubhölzern, Alpinum, Sumpfpflanzen, Steppenpflanzen, Arktis-Pflanzen, Arboretum mit Nadelhölzern.
Weiter gibt es Beete, die über die Blumentypen informieren (Bürstenblume, Fahnenblume, Fallenblume, Glockenblume, Körbchenblume, Lippenblume, Rachenblume, Röhrenblume, Scheibenblume, Stieltellerblume).
Die 4.500 Quadratmeter großen Gewächshäuser beherbergen folgende Sehenswürdigkeiten:
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Haus 1: Orchideenhaus mit blühenden, z.T. seltenen, größeren Orchideen und Schildkröten (Schmuckschildkröten) in Dschungel-Atmosphäre
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Haus 2: Tropischen Nutzpflanzen und Gewürzpflanzen wie Banane, Erdnuss, Kakao, Papaya und Zuchkerrohr oder Baumwolle und Mahagoni
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Haus 3: Victroriahaus im Winter mit mediterranen Pflanzen und im Sommer mit tropischen Seerosen, Schlingpflanzen, Kannen- und Kletterpflanzen
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Haus 4: Tropische Sumpfpflanzen und Wasserpflanzen mit tropischen Fischen, Karnivoren (fleischfressende Pflanzen), im Winter Sonderausstellung tropische Schmetterlinge
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Haus 5: Kleines Sukkulentenhaus mit Wüstenpflanzen wie sukkulenten Wolfsmilchgewächsen, seltenen Welwitschien, Aloen oder Lithops („Lebenden Steine“)
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Haus 6: Mexikohaus mit canyonartiger Landschaft und Agaven, Säulenkakteen oder Kugelkakteen (Stifter: Gesellschaft der Freunde des Botanischen Gartens)
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Haus 7: Grüner Saal für wechselnde Ausstellungen wie Insektenzeichnungen nach der Natur oder Gemälden von Blumen oder anderen Pflanzen
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Haus 8: Tropische Bromelien und Araceen, die zu den Aufsitzerpflanzen (Epiphyten) zählen, sowie Bananengewächse und Aronstabgewächse
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Haus 9: Cycadeenhaus mit Cycadeen (Palmfarne), die es schon vor über 250 Mio. Jahren gab, weshalb sie "lebende Fossilien" genannt werden
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Haus 10: Baumfarne mit Kronen aus bis zu vier Meter langen Wedeln, gepflanzt auf Lavagestein und eine Märchenwelt-Atmosphäre verbreitend
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Haus 11: Kalthaus im Winter zur Überwinterung von Kübelpflanzen aus dem Freigelände und im Sommer mit Fuchsien, Pelargonien und Salvien
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Haus 12: Tropische Geweihfarne, von denen alle 15 weltweit existierenden Arten im Botanischen Garten München-Nymphenburg kultiviert werden
Ferner gibt es drei Haupthallen, über die man zu den Gewächshäusern gelangt:
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Halle A: Großes Kakteenhaus mit Xerophyten der Neuen Welt wie Agaven, Kugel-Kakteen und Säulen-Kakteen aus niederschlagsarmen Wüsten und Halbwüsten
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Halle B: Palmenhaus mit 21 Meter hohen Glas-Kuppe mit u.a. Ledermantelbaum (Coccoloba pubescens), Panamapalme (Carludovica palmata), Riesenbambus (Dendrocalamus) oder Schraubenbaum (Pandanus balfourii)
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Halle C: Afrika- und Madagaskarhaus mit kakteenähnlichen Wolfsmilchgewächsen und Aloen mit fleischigen Blättern, die in Afrika und Madagaskar heimisch sind
Der Botanische Garten München-Nymphenburg zählt zu den größeren Botanischen Gärten in der Bundesrepublik Deutschland.
Er beherbergt im Freigelände als besondere Sehenswürdigkeiten zahlreiche Gartenskulpturen wie Steinfiguren und die bis zu einem Meter hohen Gartenfiguren aus Majolika-Porzellan, die mit leuchtenden Farben bemalt wurden.
Die Porzellan-Skulpturen wurden für die Weltausstellung 1910 in Brüssel vom Bildhauer und Künstler Professor Josef Wackerle (1880 -1959) entworfen, dem künstlerischen Leiter der Königlichen Porzellan Manufaktur Nymphenburg.
Außerdem erwarten die Besucher im Freigelände tausende Knollenblumen, Zwiebelblumen, Topfblumen oder Rabattenblumen und zum Teil auch seltenen Wildblumen.
Im Verwaltungsgebäude vom Botanischen Garten München-Nymphenburg ist außerdem die Botanische Staatssammlung München untergebracht.
Dieses Botanische Museum beinhaltet ein Herbarium, d.h. eine Sammlung von konservierten, meist getrockneten und gepresste Pflanzen.
Das Herbarium zählt nicht nur zu den größten Herbarien in der Bundesrepublik Deutschland, sondern auch zu den größten botanischen Pflanzen-Sammlungen der Welt.
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Foto: Rosengarten im Botanischen Garten München-Nymphenburg ** im Sommer Ende August *
Weihenstephaner Gärten
Funktion: Die Weihenstephaner Gärten bei Freising in Oberbayern werden von der Hochschule für angewandte Wissenschaften Weihenstephan-Triesdorf als Lehr- und Versuchsgarten betrieben.
Gründung: 1947
Fläche: 5 Hektar
Zu den Sehenswürdigkeiten und Ausflugszielen in den Weihenstephaner Gärten zählen folgende Gärten:
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Botanischer Sichtungsgarten mit vielen Anregungen für die Gartengestaltung mit Stauden, Gehölzen, Rosen, Blumenrabatten, Heidepflanzen, Steingartenpflanzen und Teichpflanzen.
Der Botanische Sichtungsgarten Weihenstephan beinhaltet je nach Blütezeit eine Vielzahl von Wechselbeeten mit Frühlingsblumen, Sommerblumen, Herbstblumen und Winterblumen.
Ferner eine Vielzahl von Blumen, die vom Frühjahr bis in den Herbst blühen (Dauerblüher).
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Hofgarten mit historischem Baumbestand, abwechslungsreichen Stauden und Rabatten-Pflanzungen mit saisonalen Blumenarten
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Parterregarten mit Schnitt-Hecken (Berberitzen, Eiben), Ziergräsern, Frühlingsblumen, Sommerblumen
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Oberdieckgarten mit Duftpflanzen, Arzneipflanzen, Freiland-Orchideen, Rosen, Berglorbeer, Azaleen, Zierkräutern, Pfingstrosen, Hortensien, Begleitstauden und Zierapfel
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Kleingarten mit seltenen Gemüsepflanzen, Kräuterarten (Gewürzkräuter, Heilkräuter), Balkonblumen, Terrassenpflanzen, Nutzpflanzen, Obstbäumen und Obststräuchern, Hochbeeten, Zierpflanzen
Der Kleingarten mit seinen Gewächshäusern, Bewässerungtipps und Pflanzkästen bietet sich als Ausflugsziel für Balkonbesitzer und Schrebergärnter an.
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Arboretum am Weihenstephaner Berg mit 50 Bäumen
Bei der Prüfung neuer Stauden arbeiten die Weihenstephaner Gärten zusammen mit dem Bund deutscher Staudengärtner in Bonn und dem Sichtungsgarten Hermannshof in Weinheim (Region Rhein-Neckar).
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Foto: Sichtungsgarten Weihenstephan im Spätsommer*
Fast alle Botanische Gärten in Bayern bieten Pflanzen-Interessierten eine Sammlung von einheimischen und exotischen Bäumen (Arboretum) und Sträuchern (Fruticetum).
Ein Arboretum beinhaltet Blütenbäume, Laubbäume, Nussbäume, Nadelbäume, Obstbäume und Zierbäume.
Ein Fruticetum beinhaltet Straucharten wie immergrüne und sommergrüne Sträuche, Blütensträucher, Dornensträucher, Duftsträucher, Fruchtsträucher (Nusssträucher, Obststräucher), Wildsträucher und Ziersträucher.
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Bayerische Park-Anlagen
Das Schloss Nymphenburg grenzt an den Botanischen Garten München und begeistert mit seiner etwa 180 ha grossen barocken Parkanlage und den prächtigen Blumenbeeten, für die jedes Jahr fast 140.000 Frühjahrsblumen und Sommerblumen in der eigenen Gärtnerei kultiviert werden.
Einen Ausflug wert ist ferner der Riemer Park bzw. Landschaftspark Riem (auch BUGA-Park) auf dem ehemaligen Gelände vom Flughafen München-Riem mit dem künstlich errichteten Riemer-See.
Der vom französischen Landschaftsarchitekten Gilles Vexlard geplante Park war Schauplatz der Bundesgartenschau (BUGA) 2005 und erhielt im gleichen Jahr auch den Landschaftsarchitekturpreis.
Englische Gartenkunst bzw. Britische Gartengestaltung findet sich im Englischen Garten in München, der vom Landschaftsgärtner, Gartengestalter und Stadtplaner Friedrich Ludwig Sckell (1750 - 1823) gestaltet wurde, dem Begründer des Englischen Landschaftsgartens in Deutschland im 18. Jahrhundert.
Der Englische Garten in München zählt mit über 400 ha Fläche zu den größten Parks der Welt, noch vor dem Central-Park in New York oder dem Hyde-Park in London.
Ein weiterer grosser Park in Bayern ist der anlässlich zur Internationalen Gartenbauausstellung (IGA) 1983 angelegte Westpark München.
Die 60 ha große Parkanlage beherbergt neben Alpinum, Rosengarten und Stauden-Gärten auch den chinesischen "Garten von Duft und Pracht" im Feng-Shui-Stil.
Der Westpark München im Stadtbezirk Sendling-Westpark wurde vom deutschen Landschaftsarchitekten Peter Kluska im Landschaftsstil des bayerischen Voralpenlandes gestaltet.
Deshalb wurden dort überwiegend einheimische Baumarten wie Ahorn (Bergahorn und Spitzahorn), Buchen (Rotbuchen und Weißbuchen), Eichen, Linden oder Ulmen gepflanzt.
Foto: Westpark in München Ende August
Als Schattenspender im Bereich der Biergärten und Spielplätze des Parks wurden wie in Bayern traditionell üblich Kastanien-Bäume gepflanzt.
Der Herzogspark von Regensburg bietet neben einer Vielzahl von Pflanzen-Arten auch mehrere Bau- und Kunst-Denkmäler.
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Nationalparks
In Bayern gibt es zwei Nationalparks, deren ausgedehnte Schutzgebiete vor Umweltverschmutzung und menschlichen Eingriffen im Rahmen der Gartenarchitektur geschützt sind.
Dabei handelt es sich zum einen um den Nationalpark Bayerischer Wald in Niederbayern, der in den beiden Landkreisen Freyung-Grafenau und Regen entlang der Grenze zu Tschechien liegt.
Der Nationalpark Bayerischer Wald wurde im Oktober 1970 als erster Nationalpark in Deutschland gegründet.
Zum anderen handelt es sich um den Nationalpark Berchtesgaden im Landkreis Berchtesgadener Land in Oberbayern, dem einzigen Nationalpark in Deutschland in den Alpen.
Foto: Der 880 Meter hohe Fürberg im Bayerischen Wald
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Baum-Welt
In der Gemeinde Balderschwang im Landkreis Oberallgäu (Regierungsbezirk Schwaben) steht die Alte Eibe von Balderschwang, deren Alter auf 2.000 bis 4.000 Jahre geschätzt wird laut einerm Informationsschild vor Ort.
Ob der höchste Schätzwert von 4.000 Jahren realistisch ist, ist fraglich, dennoch dürfte die alte Eibe der älteste Baum Bayerns und auch einer der ältesten Bäume in Deutschland sein.
Im Ortsteil Kasberg von Gräfenberg im Landkreis Forchheim (Oberfranken) steht die unter Naturschutz gestellte Kunigundenlinde oder Kasberger Linde.
Unter der Sommer-Linde, einem ehemliagen Gerichtsbaum, wurde vermutlich früher Gericht abgehalten, denn in der Baumsymbolik der Germanen wurden Linden mit magischen Eigenschaften und Götter-Nähe verbunden.
Diese Eigenschaften teilten sie mit anderen typischen Gerichtsbäumen wie Eichen, Eschen, Fichten und Ulmen der Fichte. unter denen oder in deren Nähe ebenfalls Gerichte unter freiem Himmel abgehalten wurden.
Die Menschen verbanden mit diesen Baumsymbolen die Vorstellung, dass sie weisere und gerechtere Urteile fällen könnten, wenn sie als Gerichtsort diese Gerichtsbäume auswählen und dort den Göttern nahe sind.
In Bayern gibt es in bestimmten Orten die Tradition vom sog. Hungerbaum, mit der Paare, die länger als 7 Jahre unverheiratet zusammenleben, von ihren Freunden dazu animiert werden sollen, zu heiraten.
Ebenfalls typisch für Bayern ist die Tradition des Maibaum-Aufstellens, wofür meist ein Fichtenbaum verwendet wird, während im Rheinland eher Birken gewählt werden.
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Gemüse-Bedeutung
In Bayern ist Wurzelgemüse wie das Zwiebelgemüse in der Küche sehr verbreitet und wird in Form von Zwiebeln und Zwiebelgewächsen wie Bärlauch verwendet.
Ebenso typisch sind Rezepte für Knollengemüse wie Kartoffeln und Möhren bzw. Karotten (neu ist auch die Inkawurzel Yacon im Sortiment von Gemüsemärkten zu finden).
In Bayern gehören zu den regionalen Gemüse-Favoriten außerdem der Rettich (bayerisch: Radi) und die Radieschen (bayerisch: Radieserl).
Die aus China stammende Sojabohne (Glycine max) zählt botanisch zu den Hülsenfrüchtlern und wurde im 18. Jhd. nach Europa eingeführt.
Soja ist eine äußerst eiweissreiche Pflanze und wird mittlwerweile auch im Süden von Bayern angebaut.
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Sonstige Attraktionen
In Marktredwitz in Oberfranken befinden sich der Verein "Kuratorium Baum des Jahres (KBJ)" und die Dr. Silvius Wodarz Stiftung "Menschen für Bäume".
Beide Vereinigungen wählen zusammen seit 1989 jedes Jahr im Herbst den Baum des Jahres in Deutschland.
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Außerdem wählt der Studienkreis "Entwicklungsgeschichte der Arzneipflanzen" am Institut für Geschichte der Medizin an der Universität Würzburg jedes Jahr die Arzneipflanze des Jahres.
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Das bayerische Alpen-Gebiet beherbergt viele seltene Alpenblumen, die größtenteils unter Naturschutz stehen.
So z.B. der Raum Bad Tölz (Tölzer Land) und Lenggries (Isarwinkel), das Mangfallgebirge rund um Schliersee, Spitzingsee, Tegernsee oder auch das Karwendel-Gebirge und das Vorkarwendel.
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In bergnahen und durch landwirtschaftliche Milchwirtschaft geprägten Gebieten von Bayern ist originelle Gartendekoration wie Tier-Gartenfiguren (z.B. Kühe oder Schafe) beliebt.
Wegen ihrer Größe wird eine maßstabsgetreue Kuh-Gartenfigur anders wie Gartenzwerge jedoch hauptsächlich in größeren Vorgärten von Firmengeländen oder öffentlichen Gärten aufgestellt.
Lebensgroße Kühe als Tier-Gartenfiguren waren auf der Landesgartenschau Rosenheim 2010 ausgestellt, auf der auch hochwertige Glasblumen und Glaskugeln zu bewundern waren.
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Von der Abteilung für Klinische Toxikologie an der Technischen Universität München (TUM) wird rund um die Uhr der Giftnotruf München angeboten, der für Vergiftungen in Bayern zuständig ist.
Der Giftnotruf München informiert und berät Anrufer über Pflanzengifte und Giftpflanzen wie Giftbäume, Giftblumen, Giftsträucher, Giftkräuter und Farne.
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Verwaltungsgliederung
Das Bundesland Bayern (englisch: Bavaria) mit der Landeshauptstadt München umfasst insgesamt 71 Landkreise und 25 kreisfreie Städte, die auf die folgenden sieben Regierungsbezirke verteilt sind:
Die wichtigsten Orte, Städte, Märkte und Gemeinden in Bayern sind auf den jeweiligen Unterseiten für die Regierungsbezirke aufgeführt.
Der Regierungsbezirk Schwaben wird auch Bayerisch-Schwaben genannt und umfasst grosse Teile vom Allgäu, einem beliebten Urlaubsziel für Wellness und Radwandern.
Wappen vom Freistaat Bayern
Flagge vom Freistaat Bayern
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Geographische Lage
Der Freistaat Bayern liegt im Südosten von Deutschland und grenzt im Süden an Österreich und die Schweiz (über den Bodensee).
Im Osten grenzt Bayern an Tschechien, im Westen an Baden-Württemberg und im Norden an Thüringen, Hessen und Sachsen.
Spezial: Inkawurzel Yacon
Dort finden Pflanzen-Interessierte viele Vorschläge zur Gartengestaltung und Tipps für die Pflanzen-Auswahl in Baumschulen und Fachbetrieben im Garten- und Landschaftsbau.
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